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Yogatherapie

Dass Yoga hilft, das gesundheitliches Wohlbefinden zu verbessern, treibt viele Menschen derzeit in Yogakurse und verhilft dem Yoga regelrecht zu einem Boom.

Wenn man nun die klassischen Yogatechniken wie asana (Körperübung) und pranayama (Atemübung) kombiniert mit yogischen Entspannungsübungen, ayurvedischen Erkenntnissen und einer individuell abgestimmten Ernährung und diese auf die aktuelle, individuelle und gesundheitliche Lebenssituation des ratsuchenden Menschen anpasst, spricht man von Yogatherapie. Yogatherapie ergänzt das schulmedizinische Angebot, kann helfen die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, kann körperliche Funktionen stärken oder kann präventiv eingesetzt werden.

Bei ernsthaften Erkrankungen sollte Yogatherapie nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt zum Einsatz kommen.

Die Yogatherapie besteht aus einem Aufnahmegespräch, dass auch eine ganzheitliche Anamnese zur gesundheitlichen Situation des Ratsuchenden beinhaltet.  In diesem Aufnahmegespräch lernt der Klient die Yogatherapie kennen und entscheidet, ob er sich auf diese Therapieform einlassen möchte. Bei diesem Aufnahmegespräch werden erste therapeutische Festlegungen bezüglich der Yogaübungen und des allgemeinen Lebensstils getroffen. In den weiteren Therapiestunden, die in der Regel in einem wöchentlichen Abstand stattfinden, wird die Wirkung der Yogaübungen und allgemeinen Hinweise auf die jeweilige Problemlage des Klienten besprochen und gegebenenfalls Ergänzungen oder Veränderungen in der Übungsausführung eingeführt. Solange, bis der Patient eine deutliche Verbesserung seiner Problemlage verspürt. Dann werden die zeitlichen Abstände der einzelnen Yogatherapiestunden vergrößert und danach beendet.

Da die Yogatherapie sehr individuell ausgelegt ist, stehen in meiner Praxis nur eine eingeschränkte Anzahl von Therapieplätzen zur Verfügung. Es muss u.U. mit Wartezeiten gerechnet werden. Erkundige Sie sich bei Ihrer Krankenkasse nach Möglichkeiten der Kostenbeteiligung für Ihre jeweilige individuelle Situation. In der Regel beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkassen wie bei den meisten alternativen Verfahren nicht an den Kosten.

Ein Yogatherapeut berät Sie bei der Gestaltung eines gesundheitsorientierten Lebensstilkonzeptes bei folgenden Beschwerden:

-         Respiratorisches System (Atmung und Nasennebenhöhlen)

.     Asthma bronchiale

.       Bronchitis

.       Sinusitis

.       Lungenschwäche

-         Kardivaskuläres System (Herz-Kreislaufsystem)

.       Hypertonie

.      Hypotonie

.       Koronare Herzkrankheit

.     z.B. das Ornish-Programm: Yoga fürs Herz

-         Stoffwechselstörungen

.      Hyperlipoproteinämie

.      Diabetes Mellitus

.      Infektionsanfälligkeit

.     Morbus Bechterew

.      Rheumatische Arthritis

.      Polyarthritis

-         Gastrointestinales System (Verdauungssystem)

.     Gastritis

.      Reizmagen

.      Reizdarm

.      Blähungen

.      Versopfunge

.     Morbus Crohn

.     Collitis ulcerosa

.      Hämorrhoiden

-         Gynäkologie

.       Dysmenorrhoe und Prämenstruales Syndrom

.      Geburtsvorbereitung

.      Rückbildungszeit

.      Wechseljahre

-         Muskuloskelettales System (Bewegungsapparat)

.      Rückenschmerzen

.      Schulterschmerzen

.      Gleichgewicht

.     LWS-Syndrom

.      Schulter-Nackensyndrom

.      Schulterverspannung

.     HWS-Syndrom

.      Arthrose

-         Psyche

.      stressbedingte, psychosomatische Problemlagen

.      Schlafstörungen

.      Depressionen

.     Ängste

.     innere Unruhe

.      stressbedingte Kopfschmerzen und Migräne

.      Konzentraionsstörungen